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„Mutter Erde - wir schauen auf dich“

Lehrt Eure Kinder, was wir unsere Kinder lehrten:
Die Erde ist unsere Mutter.
Die Erde gehört nicht den Menschen,
der Mensch gehört der Erde.
(Cheaf Seattle)

 

Vorwort

Kinder haben zumeist ein gutes Gefühl für den Umgang mit der Natur. Sie können Staunen und Betrachten, empfinden Lust am Draußen sein und verstehen, was der indianische Begriff „Freundschaft mit der Erde“ bedeutet. Mit Freundin oder Freund geht man nicht Achtlos um, Beschmutzung und Unachtsamkeit haben keinen Platz, hingegen Sorgfalt und Interesse füreinander.

Gedanken zum Jahresthema

Aufbauend auf das Abschlussmusical vom letzten Kindergartenjahr möchten wir uns dem Umweltschutz mit all seinen Aspekten widmen.  Klarerweise kann sich nachhaltige Umwelterziehung im Kindergarten nicht im Basteln mit Naturmaterial erschöpfen. Auch praktizierte Mülltrennung ist damit vorerst nicht gemeint. Ein aktives Mitgestalten in Form von Projekten und Erleben in der freien Natur sind die Grundsteine der Jahresplanung.

Das Bild vom Kind

Aus unserer Sicht ist das Kind ein eigenständiges, soziales und selbstständiges Individuum, das dem Erwachsenen kompetent gegenüber steht. Wir sind überzeugt, dass Kinder den Wunsch und das Bedürfnis haben, neue Fähigkeiten und Fertigkeiten durch das Spiel zu entdecken und zu erwerben. Ausgehend von diesem Bild möchten wir für das Kind in unserer pädagogischen Arbeit Möglichkeiten und Situationen gestalten, in denen es sich individuell und gemäß seinem Tempo weiterentwickeln kann und bieten ihm Unterstützung an, wenn es diese benötigt.

Das Kind soll in unserer Einrichtung eine anregungsreiche Umwelt erleben, in der es viel zu begreifen und auszuprobieren gibt. Es ist uns daher wichtig, dass neben der Förderung der kognitiven Fähigkeiten auch das soziale und emotionale Lernen im Vordergrund steht. Der Kindergarten soll ein Ort sein, wo das Kind die Möglichkeit erhält, sich als Teil der Gruppe und einer Gemeinschaft zu erleben. Die Pädagoginnen sehen sich als Begleiterinnen, die die Entwicklung des Kindes mit Hilfe von Normen und Werten unterstützen.

Wir versuchen in unserer täglichen Arbeit in der Einrichtung eine Umgebung zu schaffen, in der die Wünsche, Bedürfnisse, Gefühle und Ideen des Kindes im Mittelpunkt stehen und wo es sich aktiv einbringen kann.

 

Die Bildungsbereiche zum Schwerpunkt


Emotionen und soziale Beziehungen

Kinder lernen den wertschätzenden Umgang  mit Menschen, Tieren, Pflanzen und allen Naturressourcen kennen. Kinder erfahren, dass das eigene Handeln im Umgang mit der Natur und anderen Menschen immer Konsequenzen mit sich zieht. (z.B. Achtloses wegwerfen von Müll)

Beispiel: Müllsammeln in der Umgebung

Sprache und Kommunikation

Sprache ist das wichtigste Medium zur Auseinandersetzungen eines Menschen mit seiner Welt. Durch das neue Thema wird der Wortschatz erweitert und in spannenden Geschichten verpackt werden Inhalte zur Thematik im Kontext abgespeichert und sind daher leichter wieder zugänglich.

Beispiel: Pflanzen benennen

Natur und Technik

Die Auseinandersetzung mit Natur und Umwelt fördert die Einsicht in ökologische Zusammenhänge und ermöglicht die Entwicklung eines verantwortungsvollen Umgangs mit den Ressourcen der Natur.

Beispiel: Mülltrennung, Experimente ,Naturtage, Kinderlernwerkstatt

Ethik und Gesellschaft

Kinder erfahren Werte in der Auseinandersetzung mit ihrer Umwelt und gewinnen dadurch Orientierung für ihr eigenes Denken und Handeln. Das Bewusstsein zu schaffen, die Welt als Lebensraum zu sehen und sich als Teil des Ganzen wahrzunehmen. Wir lernen anhand der  Klimazonen die verschiedenen Kulturen unsere Erde kennen.

Beispiel: Rollenspiele, begleitenden Bilderbücher, Elternintegration

Ästhetik und Gestaltung

Ästhetische Wahrnehmungen basieren auf sinnlichen Eindrücken, die Kinder auf subjektive Weise verarbeiten. Eigene künstlerische Gestaltungsprozesse unterstützen Kinder dabei, die Komplexität ihrer Wahrnehmungen zu strukturieren und ihrer Kreativität Ausdruck zu verleihen. Wir gestalten mit Alltags- und Naturmaterialien und lernen dabei zu recyceln.

Beispiel: Spielzeugfreier Kindergarten, kreatives freies gestalten, Bastelbox, Vernissage mit Alltagsmaterialien. 

Bewegung und Gesundheit

Bewegung trägt wesentlich zu einer gesunden physischen und psychosozialen Entwicklung bei. Der Begriff „Gesundheit“ bezeichnet einen momentanen Gleichgewichtszustand zwischen dem objektiven und subjektiven Wohlbefinden einer Person. Durch Bewegung mit Alltagsmaterialien erforschen und erproben Kinder ihre Umwelt, erfahren sich als selbstwirksam und werden dazu motiviert, sich weiteren Herausforderungen zu stellen.

Beispiel: Sozial angeleitete Bewegungsspiele, Gefühle mit dem Köper ausdrücken, Bewegungsbaustellen mit Alltagsmaterialien.

 

Projekte zum Thema

Ziel der Projekte:

  • Naturtage
  • Spielzeugfreien Kindergarten
  • Biokiste
  • Sommerfest
  • Senecura
  • Schule
  • Diakoniewerk
  • Vernissage mit Alltagsmaterialien
  • Arzbacher Müllsammelzentrum
  • Bauhof besichtigen
  • Projekt „Klimabündnis“
  • Kinderlernwerkstatt
  • Förster einladen
  • Erntedankumzug